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Retinopathia centralis serosa = RCS

Die Retinopathia centralis serosa ist eine relativ seltene Augenerkrankung  und kommt eher bei junge gestressten Menschen vor.

Sie äußert sich durch eine oft rasch zunehmende Sehbeeinträchtigung. Das heißt die Betroffenen können, meist nur auf einem Auge, nicht mehr scharf sehen. Das beeinträchtigt z.B. das Lesen oder Arbeiten am Computer stark. Auch wenn diese Augenerkrankung eher nicht gefährlich ist und oft von selbst nach einigen Monaten wieder verschwindet, kann sie doch die Arbeitsfähigkeit stark beeinträchtigen.

Als Ursache kommt oft Stress in Frage.

Diese Erkrankung ist auch unter anderen Namen bekannt. Verbreitet ist die Bezeichnung  Retinitis centralis serosa oder auch Chorioretinopathia centralis serosa oder Chorioretinitis centralis serosa. Der Wortteil “Chorio” deutet darauf hin, dass nicht nur die Netzhaut betroffen ist, sondern auch die dahinter liegende Aderhaut

Zusammenfassung

  • oft junge Männer
  • oft durch Stress ausgelöst
  • heilt oft spontan ab

Beschreibung der Retinopathia centralis serosa

Die Retinopathia centralis serosa ist eine Augenerkrankung, die besonders häufig bei jungen Männern, im Alter von 20-50 Jahren vorkommt. Stress soll bei der Entstehung der Retinopathia centralis serosa eine große Rolle spielen, die genaue Ursache ist noch unbekannt.

Die Erkrankung wird gehäuft beobachtet bei

  • vermehrten Stress, beruflich, oder auch emotionaler Stress
  • Cortisoneinnahme
  • hoher Blutdruck, arterielle Hypertonie
  • nach Organtransplantation
  • bei Autoimmunerkrankungen
  • in der Schwangerschaft

Letztendlich ist die Ursache bislang, wie gesagt, noch unklar.

Ödem unter der Netzhaut – Makulaödem

Bei der Retinopathia centralis serosa sammelt sich Flüssigkeit(Ödem) unter der Netzhaut und hebt die Netzhaut vom Untergrund ab.

Lesen unmöglich – Sehschärfe eingeschränkt

Der Ort an dem das geschieht, ist die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens. Deshalb ist auch die Sehschärfe, der Visus, bei dieser Krankheit stark eingeschränkt. An einer anderen Stelle der Netzhaut würde die Erkrankung wahrscheinlich gar nicht auffallen.

Heilt oft von selbst ab

Die Prognose bei einer Retinopathia centralis serosa ist in der Mehrzahl der Fälle gut. Es gibt eine recht hohe Spontanheilungsquote, d.h. die Erkrankung und ihre Symptome verschwinden nach 2-6 Monaten von selbst wieder. Andererseits tritt die Erkrankung bei manchen Menschen wiederholt auf. Man spricht dann von Rezidiven. Die Rezidivquote bei der RCS liegt bei ca. 25%.

Die Gefahr bei dieser Erkrankung ist eine dauerhafte Schädigung der Sehzellen und eine Narbenbildung in der Netzhaut. Deshalb ist eine augenärztliche Kontrolle wichtig, um den richtigen Zeitpunkt für eine Therapie zu erkennen. Andererseits: hohe Heilungsrate auch ohne Therapie, nur selten bleiben Seheinschränkungen zurück.

Symptome der Retinopathia centralis serosa

  • tritt oft recht plötzlich auf, ein oder beidseitig
  • Weitsichtigkeit: weil die Netzhaut durch das Ödem von der Aderhaut abgehoben wird, d.h. nach vorne und näher Richtung Linse gedrückt wird.
  • Wellensehen(Metamorphopsie): d.h. gerade Linien oder Kanten, z.B. Fliesen im Bad oder ein Fensterkreuz, erscheinen gebogen. Dies ist ähnlich wie bei der Altersbedingten Makuladegeneration.
  • Ausfall im zentralen Gesichtsfeld (Skotom), man sieht an einem Fleck in der Mitte des Sehfeldes unscharf, grau oder schwarz.
  • Störung des Farbensehens

Diagnose

  • bitte die obigen Veränderungen des Sehens unbedingt augenärztlich abklären lassen, da es andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen gibt, die behandelt werden müssen.
  • ein Sehtest
  • eine Augenhintergrunduntersuchung
  • eine Fluoreszenzangiographie
  • evtl. OCT: eine Untersuchung des Augenhintergrundes, mit der sich das Ödem und die Netzhautabhebung gut darstellen lassen.

Therapie der Retinopathia centralis serosa

  • da es eine hohe Spontanheilungsquote gibt, scheint es häufig erst einmal anzuraten zu sein, abzuwarten und zu kontrollieren. Meist bildet sich die Krankheit nach 2-4 Monaten spontan zurück.  Nur selten bleibe eine wesentliche Sehbehinderung zurück.
  • Laserbehandlung
  • Photodynamische Therapie (PDT)
  • Injektion von VEGF scheinen auch zu helfen. VEGF sind Medikamente, die in das Auge gespritzt werden. Sie helfen das Ödem hinter der Makula zu resorbieren.

Naturheilkundliche Ansätze

  • Entspannungstechniken, Qi Gong, Autogenes Training etc: können durch einen anderen Umgang mit Stress hilfreich sein.
  • Akupunktur hat eine den Körper und Seele entspannende Wirkung und wirkt auch gegen Muskelverspannungen. Auch bei Stress kann Akupunktur ausgleichend wirken.
  • Augenakupunktur ist eine Kombination verschiedener, bei Augenerkrankungen besonders wirksamer, Akupunkturpunkte. Insofern liegt die Therapie mit der Augenakupunktur m.E. nahe. Da Akupunktur, wie Homöopathie auch, ausgleichend bei Beschwerden durch Stress wirkt, ist dies ein weiterer Grund für mich, bei der Retinitis centralis serosa eine Akupunkturbehandlung einzusetzen.

Mein Behandlungsansatz

Bei der Behandlung der Retinopathia centralis serosa verwende ich als Grundbehandlung  die Augenakupunktur nach Boel, erweitert um Punkte der Klassischen Akupunktur. Nach der Therorie der TCM steht die Leber und die Niere im Zusammenhang mit Augenerkrankungen, entsprechend empfehle ich pflanzliche Arzneimittel, um die Leber zu unterstützen, den Stoffwechsel und die Durchblutung anzuregen.


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