Klaus Schleusener - Facharzt für Allgemeinmedizin Klaus Schleusener - FA Allgemeinmedizin
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Das Patellaspitzensyndrom – Akupunktur

Das Patellaspitzensyndrom wird auch jumpers knee genannt.

Die Kniescheibe

Die Patella, also die Kniescheibe, können Sie vorne an beiden Kniegelenken als eine runde und etwa 5cm im Durchmesser messende Knochenscheibe tasten. Richtung Oberschenkel setzen die Oberschenkelstrecker an der Patella an. Richtung Unterschenkel können Sie ein kurzes Band tasten, das vom Unterrand der Patella zum Unterschenkelknochen, der Tibia, verläuft. Sie können es am besten ertasten, wenn Sie die Oberschenkelmuskulatur etwas anspannen.

Beim Patellaspitzensyndrom kommt es durch eine Überbelastung zu einer oft chronisch verlaufenden schmerzhaften Erkrankung im unteren Patellabereich. Es handelt sich nicht um eine Entzündung im eigentlichen Sinne, sondern um eine Reizung der Patellarsehne und des umgebenden Gleitgewebes, welche schließlich zu einer degenerativen Veränderung der Sehne führt.

Unter dem Mikroskop

Bei pathologischen Untersuchungen fiel auf, dass das Gewebe degenerativ verändert war (“Verschleiß”) wohingegen keine Entzündungszellen nachgewiesen wurden. Es handelt sich also nicht um eine entzündete Patellarsehne.

Die Symptome des Patellaspitzensyndromes

Die Schmerzen sind am unteren Ende der Kniescheibe und im Bereich der Patellarsehne lokalisiert.

Der Schmerz wird in leichteren Fällen hauptsächlich bei Belastung wahrgenommen.

In fortgeschrittenen Fällen können auch bei Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oder auch beim Gehen starke manchmal stechende Schmerzen die Bewegung verleiden. Diese Beschwerden der Kniescheibe treten in ca. 20-30% der Fälle auf beiden Seiten auf.

Die Ursache: Überbelastung

Überlastung, vor allem durch sportliche Betätigung, ist die Ursache des Patellaspitzensyndromes. Besonders Sportarten, die eine starke Zugbelastung auf die Kniescheibensehne bewirken, wie Volleyball und Fußball (zusammen etwa 2/3 der Fälle), Basketball, beim Weit- oder Hochsprung sind häufige Auslöser für ein Patellaspitzensyndrom, eben ein Jumpers knee. Aber auch beim Fahrradsport, Gewichtheben, Joggen und auch beim Tennis kann es zu diesen Beschwerden kommen.

Ob eine Belastung zu einer Erkrankung führt oder nicht, ist letztendlich auch individuell verschieden.

Vorbeugen ist besser als …

Behandlung des Patellaspitzensyndromes

Zuerst kommt die konservative Therapie der Patellasehne

  • Anfangs konsequente Entlastung
  • Physiotherapie mit Dehnungsübungen für die Oberschenkelmuskulatur und Kräftigungsübungen
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • (Kortison: sehe ich sehr kritisch, es kann vermehrt zum Reißen der Sehne kommen.)
  • Tapen

Operation

In der Literatur wird die Rate an guten bis sehr guten Ergebnissen nach einer Operation mit 70-90% angegeben. Ich meine trotzdem, dass man alle Möglichkeiten einer konservativen, d.h. nicht-operativen, Behandlung ausschöpfen sollte.


In meiner naturheilkundlichen Praxis verfolge ich folgendes Behandlungskonzept

Ein fachärztliche Diagnostik zum Ausschluß anderer Ursachen, wie oben skizziert, sollte natürlich erfolgt sein.

Bei allen chronischen Erkrankungen, und der Atypische Gesichtsschmerz zählt in den meisten Fällen dazu, kann entweder alleine das Symptom behandelt werden oder man entschließt sich zu einer umfassenderen Behandlung.

  • Entgiftung”, d.h. eine Stoffwechselanregung der Ausscheidungsorgane, insbes. Leber, Niere und Darm. Hierfür setze ich verschiedene pflanzliche und komplex-homöopathische Arzneimittel ein, und unterstütze diesen Weg durch passende Akupunkturpunkte. Hier kann auch einer Ernährungsumstellung wertvolle Unterstützung bieten.
  • Schmerzlinderung: Akupunktur hat sich bei akuten und chronischen Schmerzen bei diversen Erkrankungen gut bewährt und einen Namen gemacht. Auch homöopathische Einzel- und Komplexmittel stehen hierfür zur Verfügung.
  • fehlende Vitamine und Mineralstoffe substituieren

Akupunktur

Schmerzlinderungmit Ohrakupunktur

Ohrakupunktur wird gerne bei Schmerzzuständen angewandt (Urheber: tankist276-www.123RF.com-Lizenzfreie-Bilder)

hat sich bei akuten und chronischen Schmerzzuständen seit vielen Jahren bewährt. Der Effekt einer Akupunktur geht jedoch meist deutlich über die bloße Schmerzlinderung hinaus. Die Menschen berichten regelmäßig über eine deutliche Entspannund, mehr Ruhe und Wohlbefinden. Eine Akupunkturbehandlung besteht anfangs aus mehreren Sitzungen (8-15) über mehrere Wochen. Im Anschluß können nach individuellem Bedarf weitere Folgesitzungen sinnvoll sein.
<>Vorgehensweise

Sie vereinbaren telefonisch einen Ersttermin zum Gespräch, das ca. 30-45 min. dauert. Ich mache mir ein Bild von Ihren Beschwerden, von bestehenden Erkrankungen, von den Medikamenten, die sie einnehmen, und erläutere Ihnen die geplante Akupunkturbehandlung. Gerne stelle ich Ihnen ergänzende Möglichkeiten vor, soweit gewünscht und vorhanden. Bitte bringen Sie - wenn möglich - vorhandene Arztbriefe und Ihren Medikamentenplan mit.

Danach vereinbaren wir einen Termin zur ersten Akupunktursitzung. Die Akupunktur selbst dauert ca. 25 - 35 Minuten und findet im Sitzen oder Liegen statt. Mit An- und Ausziehen rechnen Sie also bitte mit ca. 45 Minuten Dauer.

<>Die Akupunkturnadeln

Die von mir verwendeten Akupunkturnadeln sind selbstverständlich sterilisierte Einmalnadeln, die nach Gebrauch entsorgt werden.

<>Nebenwirkung der Akupunktur

Bei naturheilkundlichen Behandlungen können sich zu Beginn der Therapie einzelne Symptome kurzfristig verschlechtern. Bei einer Akupunktur ist diese "Erstverschlimmerung" eher selten.
Der Einstich der sehr dünnen Nadeln piekst etwas.

In der Praxis ist die Akupunktur erfreulicherweise eine ausgesprochen nebenwirkungsarme Therapie. Kleinere Blutergüsse können auftreten. Eine Akupunktur ist im Allgemeinen auch bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten möglich.

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